4,8 Google Meisterbetrieb Herstellerdiagnose XENTRY · ODIS · ISTA Hardegsen b. Göttingen

Schritt 1: Vorbereiten

Schritt 2: Entlüften – vom Keller zum Dach

Schritt 3: Anlagendruck prüfen und nachfüllen

Mit der Luft entweicht Heizwasser – der Anlagendruck sinkt. Das Manometer an der Heizung zeigt den Stand: Er gehört in den vom Heizungsbauer vorgesehenen Bereich (oft grün markiert; der Sollwert hängt von der Gebäudehöhe ab). Bei zu niedrigem Druck wird über den Füllhahn nach Anleitung der Anlage nachgefüllt – langsam, mit anschließender Kontrolle. Wer das noch nie gemacht hat, lässt es sich einmal vom Fachbetrieb zeigen; danach ist es Routine. Anschließend Pumpe wieder einschalten und nach einem Tag nachkontrollieren.

Heizkörper bleibt kalt? Der Ventilstift-Trick

Bleibt ein Heizkörper trotz Entlüften kalt, klemmt oft der Stift des Thermostatventils – ein Klassiker nach der Sommerpause. Thermostatkopf abschrauben (Überwurfmutter bzw. Bajonett von Hand), darunter sitzt ein kleiner Metallstift: Er soll sich einige Millimeter hineindrücken lassen und selbst zurückfedern. Sitzt er fest, mit sanftem Druck und vorsichtigem Bewegen lösen – nicht mit der Zange packen und quetschen, das beschädigt den Stift. Kopf wieder aufsetzen, fertig.

Wann der Fachbetrieb übernehmen sollte

Muss ständig Wasser nachgefüllt werden, verliert die Anlage irgendwo Wasser oder das Ausdehnungsgefäß ist verschlissen – ein Fall für den Heizungsfachbetrieb, bevor Folgeschäden entstehen. Dasselbe gilt, wenn die Wärme im Haus ungleich verteilt ist (hydraulischer Abgleich) und grundsätzlich für alles am Wärmeerzeuger: Brenner, Gas, Sicherheitstechnik und die jährliche Wartung sind ausnahmslos SHK-Handwerk – Innungsbetriebe finden Sie über die SHK-Handwerkssuche.